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Das Velo als Fettkiller

Das Velo als Fettkiller

Das Velo als Fettkiller Bild oben pixabay.com @ Hans (CC0 Creative Commons)
Diese Fitnesstipps begeistern auch Bewegungsmuffel: Das Velo ist nicht nur komfortables Fortbewegungsmittel, sondern auch Sportequipment. Wer ordentlich in die Pedale tritt, kann überflüssigen Pfunden den Kampf ansagen, den Stoffwechsel ankurbeln und die Atmung in Schwung bringen. Damit auch Ungeübte Spass haben, gibt es hier die besten Tipps für den Velo-Start.

Velofahren gegen Kilos

Experten schlagen Alarm: In der Schweiz sind ca. 42 Prozent aller Erwachsenen übergewichtig. 11 Prozent davon haben sogar adipöse Tendenzen. Zu wenig Bewegung, zu viele Kalorien, Stress und Co. begünstigen die zusätzlichen Pfunde auf der Waage.

Das muss nicht sein, denn die Schweiz ist velofahrerfreundlich. Das Fortbewegungsmittel auf zwei Rädern ist nicht nur absolut umweltfreundlich, sondern unterstützt beim Abnehmen. Schon 20-30 Minuten Fahren helfen, die Pfunde mit der passenden Ernährung schmelzen zu lassen. Ideal also, um das Velo für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder anderen Erledigungen zu nutzen.
Velos für die Stadt sind äußerst praktisch und haben auf Wunsch sogar integrierte Staumöglichkeiten. Ein Korb am Lenker oder eine Satteltasche? Kein Problem, denn beim Velo-Experten gibt es neben Velos die optimalen Accessoires für ungetrübten Velospass. Wer nicht nur in der Stadt, sondern auch über Waldwege oder Offroad fahren möchte, kommt mit einem Mountainbike oder Trekking-Velo gut voran.

Velofahren ist in: Fitness und komfortable Fortbewegung in einem – auch unter Schweizern werden Velos immer beliebter.

Das bewirkt Velofahren im Körper

Noch hält sich ein Vorteil hartnäckig: Ein paar Minuten Velofahren bringen doch gar nichts. Falsch. Die Bewegung am Velo kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern unterstützt auch beim Cholesterinabbau. Wer ca. 1 Stunde mit dem Velo fährt, verliert ca. 400 Kalorien dabei. Es muss nicht immer der Geschwindigkeitsrekord beim Treten sein. Auch gleichmäßiges und entspanntes Fahren genügen völlig.

Wer zu den mehr Schweizern gehört, die unter Übergewicht oder sogar Adipositas leiden, schont mit dem Velofahren seine Gelenke. Beim Fahren wird der Rücken weniger stark beansprucht, Gleiches gilt für die Beine. Stattdessen erfolgt ein ausgeglichener Bewegungsablauf, der die Kniegelenke enorm entlastet.
Durch regelmäßiges Velofahren wird die Muskulatur gestärkt, was auch langfristig zu einem erhöhten Grundumsatz führt. Je mehr Muskeln im Körper aufgebaut sind, desto schneller verbrennt der Körper unliebsame Kalorien.

Verbesserung von Herz und Kreislauf durch Velofahren

Es gibt unzählige Mythen über Kalorien und mindestens ebenso viele zum Sinn und Unsinn des Velofahrens. Fest steht: Das Velo ist eine wahre Wunderwaffe, wenn es um äußerliche und innerliche Gesundheit geht. Regelmäßiges Fahren fördert die Ausdauer, stärkt Herz- und Kreislaufsystem. Dadurch verbessert sich die Atmung, was wiederum zu einem ausgewogeneren Sauerstoff-Kohlendioxid-Gehalt im Körper führt.

Durch das Velofahren bekommt der Körper das Signal: Energie bereitstellen, denn Arbeit wird durchgeführt. Perfekt, denn dadurch werden mehr Mitochondrien produziert, die für die Umwandlung von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten zuständig sind. Durch den Tritt in die Pedale kann jeder sein eigenes Körperkraftwerk anschmeißen und die Pfunde schmelzen lassen.

Stärkung des Rückens durch Velofahren

Viele Schweizer leiden nicht nur unter Übergewicht, sondern auch unter Rückenproblemen. Ein Blick auf den Schweizer Rückenreport zeigt, dass über
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22 % der Befragten unter regelmäßigen Rückenschmerzen leiden. Ursächlich dafür ist häufig langes Sitzen oder unzureichende Bewegung.
Velofahren kann die Rückenmuskulatur entlasten und gleichzeitig stärken. Speziell der Bereich um die Lendenwirbel ist besonders zum Schutz der Wirbelsäule gefragt. Durch das Velofahren in der richtigen Position wird der neuralgische Bereich entlastet und kann entspannen. Der zusätzliche Aufbau der gesamten Muskulatur im Ober- und Unterkörper sorgt dafür, dass die Wirbelsäule insgesamt besser geschützt bzw. gestützt wird.

Durch die Bewegung reduzieren sich auch die Wassereinlagerungen, was ebenfalls für Entlastung im Körper sorgt. Um den gewünschten positiven Effekt für den Körper zu erzielen, ist aber die optimale Haltung beim Velofahren gefordert. Ist der Sattel beispielsweise zu niedrig eingestellt, kommt es zum Verkrampfen der Rückenmuskulatur und zu zusätzlichen Verspannungen bzw. Schmerzen.

Auch die richtige Breite des Lenkers ist wichtig. Sie sorgt dafür, dass Schultern optimal entspannt während der Fahrt positioniert werden können. Ist der Lenker zu schmal, kommt es zum gegenteiligen Effekt, sodass sich Schultern und Nackenmuskulatur verspannen.

Velofahren ist etwas für die gesamte Familie, um Körper und Geist in Schwung zu bringen.

Wie auch Veloanfänger optimal starten

Jeder kann mit dem Velofahren beginnen und am körperlichen Wohlbefinden arbeiten. Für den Anfang reichen 20 bis 30 Minuten. Tägliche Fahrten müssen es gar nicht sein, denn das könnte rasch überfordern und die Lust am Velofahren vermiesen. Zwei- bis dreimal pro Woche genügen für den Anfang, um in die Pedale zu treten. Ideal dafür ist beispielsweise die Fahrt nach dem Feierabend zur Erholung oder sogar zur Arbeitsstelle und zurück.

Damit das Velofahren einem positiven Effekt auf Körper und Geist hat, muss es keine Höchstgeschwindigkeit sein. Angenehmes Fahren in moderatem Tempo genügt völlig. Wer locker in die Pedale tritt, kann länger fahren und das wiederum fördert die Fettverbrennung. Kurze, schnelle Fahrten belasten vor allem Herz- und Kreislaufsystem der ungeübten Velofahrer zu sehr und können sogar nachhaltige Schädigungen hervorrufen.

Die Konstanz macht den Unterschied. Deshalb am besten zunächst kleine Veloziele setzen und regelmäßige Fahrten pro Woche einplanen. Haben sich diese etabliert, kann eine leichte Steigerung der Distanz bzw. der wöchentlichen Frequenz erfolgen. Wichtig ist es immer, die Leidenschaft für das Velofahren zu behalten. Macht es keinen Spaß mehr, steht das Velo schnell ungenutzt wieder in der Ecke und der wohltuende Vorsatz für einen gesunden Körper ist dahin.

Diese Ausrüstungen braucht das Velo

Damit das Velo verkehrssicher auf öffentlichen Wegen bewegt werden kann, braucht es einige Ausstattungsmerkmale. Vorne muss mindestens eine weiße Leuchte vorhanden sein. Der hintere Bereich des Velos muss mit einer roten Leuchte ausgestattet sein.

Eine Pflicht für den Helm gibt es bei Velofahrten in der Schweiz (noch) nicht. Dennoch ist ein Helm empfehlenswert, nicht nur bei Kindern. Er schützt vor schwerwiegenden Verletzungen. Auch beim Lenker bestehen klare Vorgaben: Er darf so breit wie das Velo sein. Damit fällt die einstige maximale Breite von 70 cm. Jetzt ist eine Breite bis 1 m erlaubt, was vor allem Fahrern mit breiteren Schultern für eine angenehme Fahrposition entgegenkommt.

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