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E-Commerce und bargeldlose Zahlungen: Entwicklungen und Trends in der Schweiz

E-Commerce und bargeldlose Zahlungen: Entwicklungen und Trends in der Schweiz

E-Commerce und bargeldlose Zahlungen: Entwicklungen und Trends in der Schweiz Bild oben unsplash.com, Mark König
Wir befinden uns mitten in der digitalen Revolution. Wir, unser Umfeld und unsere Arbeit werden mit jedem Tag digitaler. Das betrifft Kommunikation, Unterhaltung, Shopping, Freizeitverhalten und viele weitere Bereiche aus unserem Alltagsleben. Mit nur wenigen Klicks eröffnen sich uns unendliche Möglichkeiten. Auch das Einkaufsverhalten hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Schlagworte E-Commerce und bargeldloser Zahlungsverkehr haben eine große Relevanz in unserem Alltag bekommen. Die zunehmende Digitalisierung bringt viele Vorteile für die Konsumenten mit sich und Geldtransfers im Netz haben exponentiell zugenommen. Es gibt kaum einen Sektor, der Online Zahlungen nicht akzeptiert. Die Möglichkeit, einfach und bequem von zu Hause aus einzukaufen, gewinnt in ganz Europa an Attraktivität. So folgt auch der Schweizer E-Commerce-Markt diesem Trend. Vor allem die Unterhaltungsbranche profitiert von der Digitalisierung und den neuen Möglichkeiten zu bezahlen.

Innovative Angebote durch steigende Konkurrenz

Die Umstellung vieler Branchen auf digitale Vertriebswege bedeutet auch, dass die Konkurrenz wächst. Das betrifft E-Commerce gleichermaßen wie die vielen unterschiedlichen Zahlungsmöglichkeiten. Wieder profitiert in dieser Situation der Nutzer, denn dieser kann sich immer das passende Angebot aussuchen. Anbieter allerdings müssen sich überlegen, mit welchen Strategien sie am Markt bestehen können. Viele Dienstleister und Händler buhlen um die gewünschte Zielgruppe oder neue Kunden. Ein Beispiel ist hier die boomende iGaming Branche, die nicht nur rasant wächst, sondern auch auf vielen Transaktionen in beide Richtungen basiert. Dabei geht um es um tatsächliche, finanzielle Mittel, bei denen die Kunden selbstverständlich auf der sicheren Seite sein möchten. Wer also im regionalen Online Casino Schweiz Echtgeld setzen möchte, verlangt dementsprechend eine unkomplizierte Abwicklung der online Zahlungsströme sowie einen hohen Sicherheitsstandard. Problemlos kann man Geld einzahlen und erhält auch verlässlich die Gewinnbeträge mit wenigen Klicks auf das gewünschte Konto ausgezahlt. Das ist mitunter ein Grund, warum die Online Spielbanken so beliebt sind. Dieses Beispiel macht klar, wie wichtig es ist, dass die Zahlungsabwicklung reibungslos funktioniert. Damit haben andere Branchen noch zu kämpfen, obwohl es in der Schweiz ein sehr großes und gutes Angebot an Zahlungsdienstleistern gibt.

Unzählige sichere Bezahloptionen für eine wachsende Branche

Aktuell gibt es Hunderte, wenn nicht sogar Tausende, sichere Optionen, um online Waren oder Dienstleistungen zu bezahlen. Im Gegensatz zu stationären Geschäften und Angeboten konnte der Online-Handel und auch das Online-Freizeitangebot in den letzten Jahren regelmäßig starke Umsatzgewinne verzeichnen. Die aktuellen Zahlen von statista.com von 2019/20 zeigen, dass der Umsatz im Online-Handel bereits damals um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. 2021 konnte diese Sparte noch einmal um 14,5 Prozent zulegen. Hier sind die C2C und die Auslandseinkäufe allerdings noch gar nicht berücksichtigt. Dennoch lag der Online-Anteil am Detailhandelsumsatz zuletzt bei knapp 12 Prozent. Bereiche, wo der im Internet generierte Umsatzanteil sogar deutlich über diesem Durchschnitt lag, waren laut statista.com die Bereiche:

  • Heimelektronik
  • Mode
  • Spielwaren
  • Sport

Die beliebtesten Online-Zahlungsmethoden der SchweizerInnen

Bei den beliebtesten Zahlungsmitteln bei Online-Transaktionen gibt es keine großen News. Diese sind nämlich bei einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2020 klar Kreditkarte oder ganz klassisch auf Rechnung. So geben jeweils 76 Prozent an, dass die gerne mit Kreditkarte zahlen oder eine Rechnung bevorzugen. Dennoch sind
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diese Zahlungsmittel auf dem „absteigenden Ast“, denn besonders die jüngere Generation setzt nicht mehr so häufig auf Kreditkarte oder Rechnung. Das zeigt auch der aktuelle dritte Platz. 35 Prozent bevorzugen die sogenannten Mobile Payments. Dazu zählen Google Pay oder Apple Pay. Die weiteren Plätze belegen die PostFinance-Debitkarte mit 32 Prozent auf Platz 4 und PayPal auf Platz 5 mit 31 Prozent. Egal, wofür man sich entscheidet, der große Vorteil ist, dass diese Zahlungsmetoden international einwandfrei funktionieren und dass für den Kunden selbst keine zusätzlichen Gebühren bei der Bezahlung anfallen. Die modernen Wallet-Systeme – übersetzt digitale Brieftaschen – haben ein ähnliches Prinzip wie eine virtuelle Kreditkarte, von der man alle Daten auf Knopfdruck am Handy abrufen kann. So kann sogar das Smartphone zur Bezahlung verwendet werden oder man bezahlt online sicher und mit nur wenigen Klicks. Für die stationäre Bezahlung reicht ein NFC-fähiges, modernes Kreditkartenlesegerät und schon ist die Zahlung mit dem Handy erledigt.

Die größten Online-Marktplätze und Online-Shops für Schweizer Konsumenten

2020 war Zalando auf Platz eins der 10 umsatzstärksten Online-Shops in der Schweiz. Auf den weiteren Plätzen waren die Online-Händler Digitec und Amazon. Auch das Schweizer Unternehmen Ricardo ist auf den Listen im oberen Bereich angesiedelt. Diese Auktionsplattform wurde 1999 gegründet und mittlerweile wird alle sechs Sekunden ein Artikel verkauft. Nach Auskunft des Unternehmens lag der Umsatz 2020 bei 1,826 Milliarden Schweizer Franken und der Tech-Konzern beschäftigt 2.350 Personen. Ungefähr 18 Prozent der Schweizer Online-Händler verkaufen ihre Waren über ricardo.ch und 2020 wurden rund 6,5 Millionen Produkte ausgeliefert.
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Amazon machte zu Beginn eine Steuerregelung zu schaffen. Der Versandriese hatte es anfangs schwer, sich in der Schweiz durchzusetzen. Nicht-schweizerische Händler sind bei dieser Regelung nämlich auch bei Kleinsendungen steuerpflichtig. Die Schweizer Post übernahm 2018 die Abwicklung und Auslieferung für Artikel, die von Amazon selbst vertrieben werden. Marketplace-Produkte stehen den Schweizer Kunden auf diesem Vertriebskanal allerdings nicht zur Verfügung. Große Zuwächse kann auch die Coop-Tochter Microspot verzeichnen. Nach dem Aus von Siroop konnte die Plattform bei den Händlern ihren Marktanteil fast verdreifachen.

Online-Shopping wird in der Schweiz immer beliebter

Eine HWZ-Studie, die im Mai 2021 durchgeführt wurde, belegt, dass 87 Prozent der befragten Schweizer mindestens einmal im Monat oder häufiger im Internet einkaufen. Der Vergleichswert zum Vorjahr bei den Personen, die „mindestens einmal wöchentlich im Internet einkaufen“ ist um ganze 10 Prozentpunkte gestiegen. Rund 73 Prozent der Frauen und 79 Prozent der Männer machen von der Möglichkeit, online einzukaufen Gebrauch. Schon 2019 haben 75 Prozent der Schweizer im Zeitraum von drei Monaten Online-Kaufabschlüsse gemacht, in den meisten Fällen mit einem Laptop. Der Anteil der Smartphone-Bestellungen ist aber weiterhin stark am Wachsen, vor allem deshalb, weil die Einkaufsmöglichkeiten auch für das Mobile-Shoppingerlebnis optimiert werden. Speziell das Kundenerlebnis ist auch beim Online-Shopping ein sehr wichtiger Faktor. Deshalb werden analoge und digitale Shops dahingehend ständig optimiert. Weitere Gründe für den Online-Einkauf sind einleuchtend: Beliebt sind die Unabhängigkeit von Ladenöffnungszeiten, die einfache Produktauswahl und der problemlose Vergleich unterschiedlicher Artikel. Außerdem ist die Lieferung direkt nach Hause bei vielen Kunden ein beliebtes Argument für das Online-Shoppen.

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