Ruf vom Himmel Autobiografie Diessbach b. Büren
Autobiografie Eines Piloten
Hans Bieri Ruf vom Himmel Lebensgeschichte eines Verdingbubs und der Traum vom Fliegen Hans Bieri Über das Buch
Hans Bieri führt den Leser durch sein Leben. Blumig und einfühlsam beschreibt er seine rastlose Kindheit als Verdingbub, mit zahlreichen Schul- und Wohnortswechseln, seine mutige Auswanderung nach Kanada in..
Hans Bieri der Ruf vom Himmel die Lebensgeschichte über ein bewegtes Leben ein Verdingbub der dank seinem Glauben sein Leben eindrucksvoll gemeistert hat. Er erfüllte sich den Traum vom Fliegen doch seine..
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Hans Hans Bieri
| Webseite | hans-bieri.ch |
| Name | Ruf vom Himmel |
| Strasse | Dotzigenstrasse 18 |
| Postleitzahl | 3264 |
| Ort | Diessbach |
| Region | Diessbach b. Büren |
| Branche | Autobiografie in Diessbach b. Büren |
| Bundesland | Bern |
| Telefon | +41323513510 |
Erfahrungen
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Hans Bieri Ruf vom Erfahrungen Leben
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Gewitterflug über der Nordsee mit Motorausfall
Wieso ich mich zu diesem Flug meldete, weiß ich heute noch nicht, es war reiner Selbstmord. „A Flight of no return”, ein Flug ohne Wiederkehr.
Eines Nachmittags, es war sehr heiß, die Luft war schwül, in weiter Ferne hörte man unaufhörlich rollenden Donner in Richtung Meer. In Emden war das Wetter noch einigermaßen gut. Der Flugbetrieb war praktisch eingestellt. Ich saß mit ein paar anderen Piloten im Flight Office, plötzlich ging die Türe auf, der Chef kam herein und sagte, da wäre noch ein Passagier, der noch dringend auf die Insel Borkum fliegen müsste. Wer will den Flug bei diesem Wetter machen? Alle schauten sich gegenseitig an, aber niemand meldete sich. Ich stand auf und sagte zum Chef gut ich mache den Flug. Wir flogen auch öfters VIP, Regierungsbeamte, Schauspieler, Schlagersänger usw. Mein Fluggast war einer von der Regierung. Ich nahm den Gast gleich mit zum Flugzeug, er hatte nur einen Aktenkoffer, kein größeres Gepäck.
Nach drei Minuten waren wir schon in der Luft, ich sah, dass das Wetter massiv schlechter wurde. Mein Fluggast sagte oh, das Wetter hier oben sieht schlimmer aus als am Boden, aber er habe einen sehr dringenden Termin auf der Insel, es tue ihm Leid, dass ich jetzt bei diesem Wetter noch fliegen muss. Ich gab ihm zur Antwort ist nicht so schlimm, wir schaffen das schon. Als ich auf die Küste zuflog, sah ich nur noch eine kohlenrabenschwarze Gewitterfront. Die Wolken schraubten sich förmlich in die Höhe. Ich wusste, wenn ich dort hinein fliege, dann wird es bestimmt kein normaler Flug. Jetzt wäre es Zeit den Flug abzubrechen, aber ich habe es nicht gemacht, stattdessen meldete ich über Funk: „Überflug Küste“, jetzt ging es rein in die schwarze Gewitterwand. Eine Minute später war ich in der Hölle, Sicht absolut Null, starker Regen setzte ein, es schaukelte das Flugzeug hin und her wie eine Feder. Ich glaubte, es zerreiße die Maschine jeden Moment. Donner und Blitz wechselten sich in sekundenschnelle ab, ich wusste nicht recht, ob es noch hagelte, solch großer Lärm war rings um uns. In einem Gewitter kann sich die Luft sehr schnell abkühlen, es könnte eine Vergaservereisung geben, dann wäre ein Motorausfall die Folge. Ich machte den Vergaser Check und zog den betreffenden Hebel dazu und führte direkt warme Luft in den Vergaser. Wenn der Vergaser vereist ist, würde die Motorendrehzahl zunehmen. Achtung, gerade in diesem Moment fiel der Motor aus, die Drehzahl ging fast auf Null zurück. Ich gab über Funk sofort ein Mayday durch: Rufzeichen: DEGNU, Motorausfall über der Nordsee, zwischen Emden und Borkum. Meine rechte Hand ging unter den Sitz von meinem Passagier, ich streckte ihm eine Schwimmweste entgegen und brüllte anziehen! Dabei sah ich in sein Gesicht, er war aschgrau und bleich wie eine Leiche. Aber ich hatte keine Zeit mehr, mich mit ihm abzugeben. Jetzt musste alles sehr schnell gehen, meine Schwimmweste anzuziehen, dazu hatte ich keine Zeit. Wäre aber nötig gewesen, denn ich konnte nicht Schwimmen........... Hans Bieri