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Wie wäre es 2018 einmal mit Tennis? Must Haves für den Court

Wie wäre es 2018 einmal mit Tennis? Must Haves für den Court Bild oben © bobex73 – Fotolia.com (#166257070)
"Mehr Sport treiben" gehört wohl zu den häufigsten Vorsätzen für ein neues Jahr. Die Auswahl der Sportarten ist mittlerweile äußerst breit. Wie wäre es denn konkret mit Tennis? Ab auf den Platz und ein paar Bälle schlagen. Doch ohne die passende Ausrüstung geht wohl niemand auf den Court. Aber was gehört für den kraftvollen Schlag über das Netz dazu?

Ausschließlich in weißer Bekleidung?

Jedem ist aus der Historie des Tennisspiels bekannt, dass die Farbe Weiß von Beginn an die Standardfarbe für die Tennisbekleidung war. Jedoch hat sich dies mittlerweile durchaus gewandelt. Die Farbpalette hat sich erweitert und auf dem Spielfeld werden durchaus aktuelle Trendfarben getragen. Nicht selten tauchen Farben wie Rosa, Orange, Azur, Grau, Rot oder Gelb auf. Aber auch schwarze Bekleidung ist keine Seltenheit mehr.

Obwohl die Kleidungsvorschriften beim Tennis nicht mehr so streng sind, sind dennoch ein Poloshirt und eine Shorts Pflicht. Wobei die Damen meist anstelle der Shorts einen Rock oder aber einen Skort tragen. Letzteres Bekleidungsstück ist ein kurzer Rock mit integrierter Hose. Zudem sollten Damen einen passenden Sport-BH tragen, denn gerade bei bewegungsintensiven Sportarten können sonst Brustschmerzen auftreten. Bei der Auswahl ist deshalb nicht nur auf die Optik oder das Material zu achten, sondern vielmehr auf die geeignete Passform und unterstützende Eigenschaften des BHs.

Abgesehen von der Farbe und der Bekleidungsart ist das Material der Bekleidung wichtig. Es muss strapazierfähig, schweißabweisend und atmungsaktiv sein. So manch eine Tennisbekleidung besteht heute aus speziellen Fasern, die über ein effizientes Feuchtigkeits- und Temperaturmanagement verfügen. Denn Tennis ist eine Sportart, die die Fettverbrennung mit knapp 500 Kalorien pro Stunde ordentlich ankurbelt und somit schnell ins Schwitzen bringt.

Standfest auf dem Tennisplatz

Zur Ausrüstung gehört in jedem Fall auch ein guter Tennisschuh. Er muss hochwertig verarbeitet
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sein, den Fuß stabilisieren und Stöße ausreichend abfedern können. Der Schuh sollte über eine ausreichende Dämmung verfügen, dennoch sollte diese nicht zu weich sein, sonst kann es schnell dazu kommen, dass der Fuß umknickt. Damit eine gute Bodenhaftung besteht, ist je nach Bodenbeschaffenheit ein Schuh mit einem speziellen Profil zu wählen. Kunststoffgranulat, Sand, Kunst- oder Naturrasen sowie Teppich gehören zu den Bodenbelägen, die am meisten für Tennisplätze verwendet werden.

Beim Spiel auf einem Tennisplatz mit Granulat bietet sich ein Schuh mit Fischgrätenprofil oder eine Multicourt-Sohle an. Für das Spielen auf Hardcourt oder Rasen eignen sich deshalb so genannte "All Court" Schuhe. Diese sind besonders robust und haben eine langlebige Gummisohle.

Im Handel gibt es sogar einige Modelle, die sich speziell für Kunstrasenbeläge eignen. Auch für das Spiel auf Sandplätzen gibt es Schuhmodelle mit einer widerstandsfähigen Sohle und feinem Profil, das oft auch ein Fischgrätenmuster aufweist und bei denen der Zehenbereich meist verstärkt ist. So kann der mechanischen Belastung durch die Rutschbewegung besser standgehalten werden und der Fuß ist zusätzlich geschützt.

Für die Halle eignet sich aufgrund des meist ausliegenden Teppichbodens ein Schuh mit glatter und farbloser Sohle. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist das Kennzeichen "non marking". Dann hinterlässt der Schuh keine Streifen und die glatte Sohle schont den Boden, da sich kein Dreck unter der Sohle festsetzen kann, der den Boden beschädigen könnte. Zudem schont die Sohle der Indoor-Modelle das Sprunggelenk. Da der Schuh nicht rutscht, kann das Gelenk nicht so schnell umknicken.

Ein Racket für den kraftvollen Aufschlag

Ein unpassendes Racket kann das eigene Spiel durchaus verschlechtern. Zunächst einmal muss die richtige Balance des Rackets gefunden werden. Bei der Balance wird zwischen kopflastigen, grifflastigen und ausgewogenen Rackets unterschieden. Der Schwerpunkt kann ausgetestet werden, indem das Racket auf einem ausgestreckten Finger balanciert wird. Liegt der Schwerpunkt in Richtung des Schlägerkopfes ist dieser zum Beispiel kopflastig.

Kopflastige Rackets eignen sich gut für Topspin-Spieler. Durch das erhöhte Gewicht am Schlägerkopf werden höhere Impulse an den Ball übertragen. So können Spieler ihre Schläge mit viel mehr Druck ausüben.

Ein grifflastiges Racket wird vor allem durch schnelle und lange Schwungbewegungen beschleunigt. Zu empfehlen sind Rackets mit einem grifflastigen Schwerpunkt besonders für Spieler, die oft zum Netz gehen und vollieren. Zudem eignet er sich für Tennisspieler, die häufig mit dem Mittelgriff zurückblocken, denn dabei sorgt das Racket für Kontrolle.

Rackets mit einer ausgewogenen Balance sind dagegen als "Allrounder" zu sehen. Diese sorgen für gute Beschleunigung und Kontrolle. Zudem ist diese Racketvariante für die meisten Spielvarianten geeignet. So gibt es auch kein Merkmal, das bei diesem Racketmodell heraussticht und für einen besonderen Vorteil sorgt.

Neben der Balance ist das Gewicht des Rackets entscheidend. Zunächst einmal muss jeder Spieler für sich herausfinden, mit welchem Gewicht er auf dem Platz am besten zurechtkommt. Ist das Racket zu leicht, lässt sich oft nicht genug Power in den Schlag bringen. Ambitionierte Spieler sollten deshalb kein Gewicht unter 280 Gramm wählen. Bei kopflastigen Rackets wirkt sich das Gewicht generell mehr aus als bei grifflastigen Rackets. Mehr Gewicht bedeutet auch immer mehr Kontrolle. Zudem sind für Anfänger Rackets mit einer großen Schlagfläche und für Profis solche mit kleinerer Kopfgröße zu empfehlen. Um das passende Racket zu finden, sind einige Tipps zu beachten.

Passender Ball fürs Spiel

Ein guter Ball ist ebenso entscheidend für das Spiel wie eine effiziente Bespannung des Schlägers. Mit der Zeit nutzt die Oberfläche des Balls ab. Für das Spiel bedeutet dies, dass die Kontrolle schneller verloren geht, da die Oberfläche nicht mehr
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so beschaffen ist, dass der Effet des Schlags aufgenommen und die gewünschte Power auf den Ball ausgeübt werden kann. Deshalb sind die Bälle bei Verschleißanzeichen unbedingt zu wechseln.

Es gibt zwei verschiedene Balltypen. Solche, die mit Druckluft gefüllt sind und solche, die drucklos hergestellt wurden. Bälle ohne Druckluft sind mit einer elastischen Hülle umgeben und simulieren das Sprungverhalten eines Balles, der mit Druckluft gefüllt ist. Insgesamt halten sie jedoch länger als die Variante mit Druckluft. Denn der Druck im Inneren nimmt je nach Spielhäufigkeit immer mehr ab und so geht unter anderem die Sprungfähigkeit des Balles zunehmend verloren.

Für Anfänger und Kinder eignen sich dagegen Bälle, die um einiges leichter sind als normale Tennisbälle und dadurch langsamer fliegen. Wenn der Ball langsam beim Spieler ankommt, kann sich dieser besser auf seinen Schlag vorbereiten und lernt wie er sich zum Ball stellen muss.

Ausreichend Platz für das Equipment

Für das Equipment gibt es spezielle Tennistaschen oder Tennisrucksäcke. Je nach Größe und Volumen passen oft sogar zwei Tennisschläger in die Tasche. Außerdem verfügen die Taschen in der Regel noch über ein gesondertes Schuhfach und mehrere Außenfächer. Sie haben meist eine ovale Form, damit vor allem das Racket Platz findet und geschützt ist. Denn hochwertige Tennisschläger kosten nicht selten ab 200 Euro aufwärts. Deshalb sollte die Tasche immer an die Schlägergröße angepasst werden. Zudem ist auf eine weiche Polsterung zu achten, damit die Schläger, die oft eine empfindliche Besaitung haben, selbst bei einem möglichen Aufprall nicht beschädigt werden.

Ist das passende Equipment ausgewählt und in die Tasche gepackt, kann es ab auf den Platz. Jedoch bietet sich vor allem im Winter ein Training in Hallen an, die mit Sand-, Granulat-, Teppich- oder Hartbodenbelag für das gewohnte Umfeld sorgen.

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